Ein Krokodilbiss im Zoo, ein Forstunfall oder ein medizinischer Notfall in der Küche – das waren nur einige der Szenarien, die junge Erste Hilfe-Profis beim Landeswettbewerb des Jugendrotkreuz bewältigen mussten. Abgefragt wurde auch das theoretische Wissen, ebenso wurden Geschicklichkeit und Teamfähigkeit bewertet. Warum es wichtig ist, in Erster Hilfe geschult zu sein, erklären die Teilnehmerinnen Elena und Lina aus der MS Kühnsdorf: „Man kann einfach Menschen retten, also Leben retten - und was sagst du? Ja, ich sage auch es ist einfach wichtig, dass man das lernt. Sichtlich begeistert vom Können und Engagement der jungen Ersthelfenden war LH Daniel Fellner: „Dass alle teilnehmenden Gruppen ein Leistungsabzeichen bekommen haben, das ist ja unglaublich. Ich glaube, das hat es überhaupt noch nie gegeben und so tolle Bewertungen, da lernen die Kinder wirklich etwas fürs Leben. Das heißt nicht nur für sich, sondern auch für uns alle. Weil sie perfekte Ersthelferinnen und Ersthelfer sind.“ Wie der Landeswettbewerb abgelaufen ist, erklärt euch Wolfgang Schober vom Jugendrotkreuz Kärnten: „Ja, hier in der MS Kühnsdorf findet heute der Landesjugendwettbewerb des Jugendrotkreuz statt. Und das sind 20 Mannschaften in zwei Kategorien am Werk. In der Kategorie Basic, wo es darum geht, die einfachen Kenntnisse des Einführungskurs quasi gut abzuarbeiten. In der Kategorie Experts, wo man schon den Grundkurs braucht. Und diese 20 Mannschaften müssen die insgesamt zehn Stationen durcharbeiten. Und am Ende vom Tag gibt es dann einen Sieger in der Kategorie, der sich dann wirklich Landessieger Erste Hilfe von den Schulen nennen darf.“ Erstplatzierte wurden das Team „Gesundheitsrisiko“ der HTL Villach, die „Herzschlagheldinnen" des BG Tanzenberg und das Team „EH-Avengers“ der MS St. Jakob. Sie werden Kärnten am 2. und 3. Juni beim Bundesbewerb am Maltschacher See vertreten.