Visionen für Regionen
Mit der Erstellung der regionalen Entwicklungsleitbilder nimmt Kärnten österreichweit eine Vorreiterrolle ein. Nun wurde die Leitbilder für vier Regionen präsentiert.
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Wohin soll die Reise gehen? Was muss getan werden, damit alle Kärntner Regionen von der im Dezember eröffneten Koralmbahn profitieren? Diese beiden Fragen standen am Beginn der Erstellung der regionalen Entwicklungsleitbilder. Nun wurden für Klagenfurt-Umgebung, Villach-Umgebung, Völkermarkt und Wolfsberg detaillierte Entwicklungsleitbilder in Villach präsentiert. Warum Kärnten mit diesen regionalen Entwicklungsleitbilder eine österreichweite Vorreiterrolle einnimmt und wie der Erstellungsprozess ablief, erklärt euch LHStv. Martin Gruber:
„Die regionalen Entwicklungsleitbilder ist die Beschäftigung der Regionen, von Gemeinden, Vertretern auch aus der Landesregierung, Interessensvertretern und Interessierten wie man sich seine Heimatregion auch für die Zukunft vorstellt. Da geht es darum, zu entscheiden: Wo findet die gewerbliche Entwicklung statt, die Siedlungsentwicklung? Wo bilden sich Bildungshubs und wo setzt man den Fokus hin. Die Region auch zu entwickeln, damit sie eine Perspektive hat, als Wirtschafts-, Lebens und Arbeitsstandort, wo man weiß, dass das Leben gelingt. Und das ist ein Strategieprozess gewesen, der über 14 Monate gelaufen ist wo man sich intensiv ausgetauscht hat und die Strategie erarbeitet hat. Und das Neue und Entscheidende daran war, dass man nicht nur das “Was” erarbeitet hat, sondern vor allem auch, “Wo” das stattfindet. Und das widerspiegelt sich auch in diesen regionalen Entwicklungsleitbildern in Karten, wo das auch grafisch dargestellt worden ist und das man auch als Handlungsanleitung sehen kann, wohin man seine Kräfte fokussiert, wo man die Entwicklungen vorantreibt, damit man am Ende des Tages die Perspektive hat, dass die Region auch die Grundlage bietet, das Leben gelingen zu lassen.“
Bereits vorhandene Siedlungsstrukturen, die Infrastruktur im Bereich Mobilität, aber auch die Daseinsvorsorge wurden detailliert analysiert. Dazu sagt Markus Bliem, zuständiger Stabsstellenleiter:
Das sind wesentliche Analysen, die dafür geeignet sind, dann wirklich Projekte die man umsetzt, richtig zu verorten. Da, wo es Sinn macht, da, wo man auch idealerweise den höchsten Mehrwert für die Region erzielt.“