Hitzeschutz am Bau
Arbeiten am Bau bei extremer Hitze - das ist keine Frage des Durchhaltevermögens, sondern vielmehr des Gesundheitsschutzes. Der heurige Sommer ist geprägt von wiederkehrenden Hitzewellen. Landeshauptmann Daniel Fellner und Gesundheitslandesrätin Beate Prettner setzen sich für Hitzeschutz am Bau ein.
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Arbeiten am Bau bei extremer Hitze - das ist keine Frage des Durchhaltevermögens, sondern vielmehr des Gesundheitsschutzes. Der heurige Sommer ist geprägt von wiederkehrenden Hitzewellen. Bestehende Regelungen gehören an die geänderten klimatischen Gegebenheiten angepasst. Nur so kann es echten Hitzeschutz am Bau geben.
Daniel Fellner, Landeshauptmann: „Die Hitze beschäftigt uns schon länger und das immer intensiver. Es wird immer heißer. Aber wir haben verschiedenste Maßnahmen in der Kärntner Landesregierung bereits beschlossen.
Ein weiteres Thema ist der Hitzeschutz am Bau: Hier gibt es in Österreich die auf Freiwilligkeit basierende „Hitzefrei-Regelung“: Ab 32,5 Grad können bzw. sollten Arbeitgeber ihren Mitarbeitern hitzefrei geben.
Daniel Fellner, Landeshauptmann: „Wir haben uns die Zahlen angeschaut: Nur 25 % geben ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab einer gewissen Temperatur auch tatsächlich hitzefrei.“
Daher appelliert Landeshauptmann Daniel Fellner an die Kärntner Bauunternehmerinnen und Bauunternehmer, an extrem heißen Tagen mit besonderem Fingerspitzengefühl zu agieren und von der Hitzefrei-Regelung tatsächlich Gebrauch zu machen.
Welche Auswirkungen Temperaturen über 30 Grad auf die Gesundheit haben und warum die Gefahren der Hitze dennoch unterschätzt werden, erklärt euch Gesundheitsreferentin Beate Prettner.
Beate Prettner, Gesundheitsreferentin: „Hitze ist eine der tödlichsten Wettergefahren und meist unterschätzt. Deshalb ist es ganz wichtig, bei Temperaturen über 30 Grad, wo das Herz-Kreislauf-System ganz besonders beansprucht wird, auch dementsprechende Regelungen zu haben in der Arbeitswelt. Vor allem am Bau, wo man diesen Wetterbedingungen ausgesetzt ist und wir setzen uns dafür ein, dass es hier Regelungen gibt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Bau geschützt sind.“