70 Jahre Jugend am Werk
Jugend am Werk feierte sein siebzigjähriges Bestehen im Klagenfurter Künstlerhaus. In dem Weiterbildungsbetrieb, der durch das Land Kärnten und das AMS unterstützt wird, werden jährlich rund 500 Jugendliche betreut. LH Daniel Fellner und LR Reichmann bezeichneten Jugend am Werk als Sprungbrett in ein erfolgreiches Leben.
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Daniel Fellner, Landeshauptmann: „Jugend am Berg feiert seinen 70. Geburtstag. 70 Jahre grandiose Arbeit mit Jugendlichen bei uns in Kärnten. Das ist ein Projekt, das Jugend am Berg gemeinsam mit dem AMS und dem Land Kärnten erledigt und da können wir wirklich uns glücklich schätzen, was hier geleistet wird. Das Leben ist halt oft wie ein Wettrennen, aber die Startlinie ist nicht überall und bei jedem die gleiche und das versucht Jugend am Werk dann auszugleichen. Jugend am Werk ist kein Auffangnetz. Jugend am Werk ist ein Sprungbrett hinein ins Leben."
Wie sich Jugend am Werk in den vergangenen Jahren entwickelt hat, welche Schwerpunkte gesetzt werden und welchen Profit die Teenager aus ihren Tätigkeiten ziehen, erklärt euch Geschäftsführerin Elisabeth Niederer:
Elisabeth Niederer, GF Jugend am Werk: „In meiner Zeit, also in den letzten 16 Jahren, hat sich Jugend am Werk vor allem als Kompetenzzentrum für Jugendliche junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren entwickelt. Und wir setzen den Schwerpunkt auf Qualifizierung und Kompetenzentwicklung in der Gastronomie, Hotellerie, im Gastgewerbe, im Service, im Catering, in diesem Bereich. Wobei das gar nicht so im Zentrum steht, dass jemand unbedingt eine Lehrstelle in diesem Bereich bekommen möchte. Aber es ist ein Feld, das irrsinnig dynamisch ist, wo man ständig in Bewegung ist und wo wir jeden Tag die Erfolge der getanen Arbeit direkt sieht. und das passt für unsere Kids ganz gut.“
Wie wichtig es ist Talente junger Menschen zu erkennen, diese zielgerichtet zu fördern und welche zentrale Rolle dabei Jugend am Werk spielt, sagt euch Landesrat Peter Reichmann.
Peter Reichmann, Landesrat: „70 Jahre Jugend am Werk. Hier bekommen Jugendliche nicht irgendeinen Platz, sondern die Perspektive auf eine gute Zukunft. Der Weg von der Schule in Ausbildung oder Erwerbsleben läuft ja nicht immer geradlinig, sondern nimmt auch die ein oder andere Abbiegung. Wichtig ist, dass wir auf dem Weg niemanden zurücklassen. Und genau da setzt Jugend am Werk auch an, weil ich davon überzeugt bin, dass jeder Mensch irgendein Talent hat und es unsere Aufgabe ist, dieses zu finden und fördern. Happy Birthday!"