Wir und die neue Bahn Teil 1/3
Mit der Eröffnung der Koralmbahn fährt der Süden Österreichs in ein neues Zeitalter: Wir haben bei den Regierungsmitgliedern Landeshauptmann Peter Kaiser, und Landesrat Daniel Fellner genau nachgefragt, welche konkreten Chancen sich für Kärnten und die Bevölkerung ergeben.
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Mit der Eröffnung der Koralmbahn fährt der Süden Österreichs in ein neues Zeitalter: Wir haben bei LH Peter Kaiser und LR Daniel Fellner nachgefragt, welche konkreten Chancen sich für Kärnten und seine Bevölkerung ergeben:
Peter Kaiser, Landeshauptmann: Die Koralmbahn bringt auch in meinen Referatszuständigkeiten viele neue Möglichkeiten, die wir erschließen wollen. So haben wir beispielsweise eine sehr enge Kooperation auf dem Sektor der Theaterzusammenarbeit eingeleitet. Wir haben ein gemeinsames Theaterabonnement, Musiktheater-Abonnement mit Graz und Klagenfurt bereits vor kurzem der Öffentlichkeit vorgestellt. Wir haben aber auch im Bereich des Sports die Möglichkeit, näher zusammen zu wachsen. Beispielsweise auch die Nutzung des Olympiazentrums in Klagenfurt für unsere steirischen Sportfreundinnen und -freunde mit anzudenken. Ein Zukunftsprojekt, das durch die Koralmbahn jedenfalls erleichtert wird. Insgesamt als zuständiger Referent für internationale Angelegenheiten, aber auch für die europäische Regionalpolitik ist die Koralmbahn oder richtiger gesagt, die gesamte Baltisch-Adriatische-Achse, die ja fünf Länder durchquert. Eine wirkliche Verbindung, die Europa in seinen Regionen noch näher zusammenführt als bisher. Wie Sie sehen, eine große Chance. Wobei ich die Vollständigkeit all dessen, was die Koralmbahn für uns noch bedeuten kann, heute in ihrer Gesamtheit noch gar nicht abschätzen kann.“
Daniel Fellner, Landesrat: „Kaum zu glauben, aber jetzt ist es wirklich so weit, zum Greifen nahe, dass endlich die Koralmbahn fährt. Das wird wahrscheinlich ein riesengroßer Schritt in die Zukunft sein, für die gesamte Region, für das gesamte Bundesland, aber ganz im Speziellen natürlich auch für mich als Lavanttaler. Das Lavanttal, das ja eine Randregion Kärntens war und jetzt in das Zentrum rückt,
eine Region zwischen Graz und Klagenfurt darstellt, die eine rosige Zukunft vor sich hat. Eine Herausforderung, die auch in mein Ressort fällt, ist das Thema Sicherheit. Wir haben 66 Kilometer Tunnelröhren, also 33 Kilometer mal zwei Tunnelröhren, wo es gilt, sich gut vorzubereiten, gemeinsam mit der Steiermark. Was ist, wenn etwas passiert? Wir hoffen es nicht. Aber wenn etwas passiert, dann müssen wir hier gut mit den Feuerwehren gemeinsam die Menschen in Sicherheit bringen können. Das ist etwas, das wir in den vergangenen Monaten und Jahren schon intensiv geübt haben, jetzt noch intensiver vor dem Start. Aber auch hier müssen wir in den nächsten Jahren eng mit der Steiermark gemeinsam kooperieren.“
Den zweiten Teil seht ihr ab 7. Dezember auf kärnten.tv.