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Arbeitsmarktprojekt „welt.garten“ gegen Langzeitarbeitslosigkeit

„welt.garten“ schafft Chancen und ist zentrales Bindeglied zum ersten Arbeitsmarkt.

„welt.garten“ schafft Chancen und ist zentrales Bindeglied zum ersten Arbeitsmarkt.

Transkript

Titel: „welt.garten“ gegen Langzeitarbeitslosigkeit

 Seit mehr als 13 Jahren bringt das Projekt „welt.garten“ Langzeitarbeitslose zurück in die Beschäftigung. Hier im Kloster Wernberg bewirtschaften sie den Kräuter-, Obst- und Gemüsegarten. Im Anschluss werden die Produkte veredelt und verkauft. Gefördert wird das Projekt vom Land Kärnten und dem Arbeitsmarktservice.

 **Peter Wedenig (Geschäftsführer AMS Kärnten)**Insgesamt haben wir dieses Projekt für zehn Personen ausgelegt und die Kosten dafür werden gedrittelt. Das heißt, das AMS übernimmt 100.000 Euro, das Land Kärnten 70.000 Euro und die Caritas 20.000 Euro. Das heißt, summa summarum 190.000 Euro kostet das Projekt und es ist ein wichtiger Baustein im Rahmen des gesamten Netzwerkes zur Integration von Langzeitarbeitslosen in Kärnten.

 Gaby Schaunig (Arbeitsmarktreferentin Kärnten)

Wir wissen alle: Arbeit ist ja nicht nur Geld verdienen. Da geht es um soziale Kontakte, die am Arbeitsplatz stattfinden. Um das sinnvoll tätig sein. Und deshalb ist das Projekt auch ein schöner Beweis dafür, dass diese Vorurteile, dass Menschen nicht arbeiten wollen, ganz einfach nicht stimmen. Menschen möchten arbeiten! Und es ist auch die Aufgabe der Politik für Rahmenbedingungen zu sorgen, die das ermöglichen. 

 Betrieben wird das Projekt aktuell von der Caritas Kärnten, dem Kloster Wernberg und dem Verein Klosterschatz. In den letzten 13 Jahren wurden hier rund 100 Menschen beschäftigt. Jeder Dritte davon konnte in Folge wieder am Arbeitsmarkt Fuß fassen.

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