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Auf dem Prüfstand #188 Medieninfo 08.03.2022

Aktuelle Corona-Neuinfektionszahlen, Maßnahmen in Kärnten, Erstaufnahmestelle für Ukraine Flüchtlinge in Langauen, Aufruf an die Bevölkerung für weitere Zwischen-/Quartiere.

Aktuelle Corona-Neuinfektionszahlen, Maßnahmen in Kärnten, Erstaufnahmestelle für Ukraine Flüchtlinge in Langauen, Aufruf an die Bevölkerung für weitere Zwischen-/Quartiere.

Transkript

Vier Punkte habe ich heute vorbereitet, zum einen die Zahlen, das zweite ist oder sind die Impfungen, das Impfen, der Prozess des Impfens, Maßnahmen, die in Kärnten schärfer sind, wie vom Bund vorgegeben und eben ein kurzes Update zum Thema Ukraineflüchtlinge speziell.

In den vergangenen Tagen hatten wir sehr hohe Zahlen, also Fallzahlen innerhalb von vierundzwanzig Stunden so rund um die 2.000. Heute ist die Zahl, so wie sonst Anfang der Woche etwas niedriger, wir gehen aber davon aus, dass in den nächsten Tagen und Wochen die Zahl wieder nach oben gehen wird, eben aufgrund der Maßnahmen, die ja seitens des Bundes gelockert wurden und weitestgehend von Kärnten auch mitgetragen werden, bis eben wenige Punkte, auf die ich dann gleich zu sprechen kommen werde.

Wir kommen zu den Maßnahmen, die in Kärnten gelten, also über die Maßnahmen des Bundes hinaus. Also es wurde ab Samstag gelockert, sehr stark gelockert, wir in Kärnten tragen diese Lockerungen mit. Wo wir die Lockerungen nicht mit tragen, das ist eben ein sehr sensibler, oder das sind sehr sensible Bereiche, vulnerable Bereiche, Alten-, Wohn- und Pflegeheime, wie angekündigt wurde hier die Landesverordnung, dass bei Besuchen 2G+ gilt, verlängert beziehungsweise die PCR Tests, die ja in der Regel vorzuweisen sind, die negativen, gelten 48 Stunden und nicht 72 wie in anderen Bereichen, früher eben bei 3G. In begründeten Ausnahmefällen kann auch ein Antigentest vorgewiesen werden, aber da muss natürlich auch das jeweilige Alten-, Wohn- und Pflegeheim mitspielen. Im Heim mit dem Hausrecht kann man die Regeln natürlich auch verschärfen. In den KABEG Häusern bleibt die Regelung wie bisher, hier hat es ja auch seitens des Bundes Lockerungen gegeben, aber die KABEG verlängert aber ihre aktuelle Regelung: ein Besucher, eine Besucherin pro Tag, pro Patient oder Patientin, hier gilt auch 2G+ und in Ausnahmefällen kann auch ein negativer Antigentest vorgewiesen werden als dieses Plus. Zusätzlich ist hier FFP2 Maske zu tragen, also die bleibt, die FFP2 Masken-Tragepflicht im Alters-, Wohn- und Pflegebereich. Im Landesdienst sind die Regelungen auch schärfer, wie vom Bund vorgegeben, hier gilt weiterhin natürlich Parteienverkehrszeit acht bis zwölf und eben voranmelden, wenn es Parteienverkehr geben sollte und es ist auch im Parteienverkehr Maske zu tragen, also FFP2 Maske zu tragen. Zusätzlich muss in Bereichen, in abgeschlossenen Bereichen außerhalb der Büros, zum Beispiel in den Gängen auch Maske getragen werden, also FFP2 Maske und bei Besprechungen ist auch eine FFP2 Maskenpflicht vorgesehen. Diese Regelungen sollen solange aufrecht bleiben, bis die Zahlen merklich nach unten gehen, so ist es heute auch seitens der Landessanitätsdirektion gesagt und fachlich untermauert worden

Es ist in Villach Langauen, also bekanntlich befindet sich dort ein Bundesasylzentrum, also dort wird zugleich für das Land eben diese Erstaufnahmestelle sein beziehungsweise befindet sie sich auch schon dort. Aktuell, also Stand heute früher Nachmittag, befinden sich dort bereits 120 Menschen aus der Ukraine, die eben vor dem Krieg geflüchtet sind. Die Fluktuation ist aber sehr groß, also nicht alle Personen, die eben jetzt hier sind in Langauen, die wollen auch hierbleiben. Man kann davon ausgehen, dass in etwa 80 Prozent weiterreisen wollen in andere Staaten oder eben mit einem anderen Ziel hier Zwischenstopp machen. Geplant ist es dort, wenn Leute bleiben wollen, diese zu registrieren, so dass sie auch gleich in die Grundversorgung kommen, zuvor wird eben Corona getestet, also es wird auch ein Coronatest durchgeführt und in weiterer Folge werden die Menschen auf andere Quartiere, aber in dem Fall auch keine fixen Quartiere, sondern eben Zwischenquartiere untergebracht, also heute wurde bereits der Jugendherbergsverband mit seinen Häusern genannt, also das steht natürlich weiter aufrecht, es werden aber auch noch andere Möglichkeiten für Quartiere gesucht, deshalb auch noch einmal der Aufruf. Also wir suchen als Zwischenlösung für die Leute, die möglicherweise wirklich in großen Zahlen zu uns kommen werden und in weiterer Folge natürlich auch für die fixen, also im Rahmen der Grundversorgung für die fixen Quartiere, da suchen wir auch noch weiter Quartiere. Auf der Homepage ukraine-info.ktn.gv.at findet man den Kontakt, also per Email quartiere@ktn.gv.atund es gibt auch eine Telefonnummer, die Sie auf der Homepage finden. Wie gesagt, es werden weitere Quartiere als Zwischenlösung gesucht und dann für fixe Quartiere für die Menschen, die eben dann im Rahmen der Grundversorgung in Kärnten bleiben werden. Also wir gehen davon aus, dass es so sein wird, dass wirklich viele Menschen eben Hilfe und Schutz bei uns suchen werden.

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