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25. Februar 2024

Expertinnentalk mit Elke Romauch

Präsidentin des Kärntner Tennisverbandes

Präsidentin des Kärntner Tennisverbandes

Transkript

Hallo und herzlich willkommen zum Expertinnentalk, heute bei mir im Studio Doktorin Elke Romauch. Sie ist Vize-, sie war Vizepräsidentin des Österreichischen Tennisverbandes und ist seit nunmehr Vorjahr Präsidentin des Kärntner Tennisverbandes. Schön, dass Sie hier sind, Frau Romauch!

Vielen Dank für die Einladung!

Frau Romauch, Sie folgen in Ihrer Funktion dem langjährigen KTV Präsidenten Hugo Fürstler - für alle Zuseherinnen und Zuseher, die sich vielleicht noch nicht so eingehend mit dem Tennisverband beschäftigt haben - was sind denn so die Hauptaufgaben des Tennisverbandes beziehungsweise seiner Präsidentin?

Ja, die Hauptaufgaben sind natürlich die Jugend zum Tennis zu bringen, möglichst auch das Tennis in die Breite zu bringen. Das heißt, ich versuche natürlich zu verbinden, zu initiieren, zu motivieren und vor allem im Gespräch zu bleiben, weil Tennis ja doch der zweitgrößte Sport-Fachverband in Österreich ist.

Jetzt haben Sie vielleicht so persönliche Ziele sich gesteckt für Ihre erste Amtsperiode. Welche sind denn das?

Es gibt einiges zu tun. Wir haben sehr viel zum Thema Infrastruktur zu tun, sprich zur Hallenthematik. Wir haben einiges zu tun betreffend Verbandscoaching, Verbandstraining, Verbandsbus etc. Also das sind so die Schwerpunkte neben Sponsoring, Sponsorpartner aus der Wirtschaft sind immer sehr wichtig, genauso wie Branding „Tu Gutes und spricht darüber“ - das heißt, wir wollen sichtbar sein. Und das sind neben der Nachwuchsarbeit, wie schon erwähnt, wirklich die Hauptaugenmerke für mich.

Ja, Sie erwähnen es jetzt eh schon zum zweiten Mal, die Nachwuchs- beziehungsweise Jugendarbeit ist natürlich beim Tennisverband wie bei allen anderen Verbänden und Vereinen eine sehr wichtige. Wenn ich als Mutter jetzt bemerke, mein Kind entwickelt Interesse am Tennis, möchte Tennis spielen beginnen. Was sind denn so die ersten Schritte, die ich zu gehen habe?

Am besten Sie suchen sich einen der schönen Vereine in Kärnten, versuchen dort Gleichgesinnte, Gleichaltrige zu finden, miteinander spielerisch mal zu beginnen, Tennis zu spielen, vielleicht dort ein Vereinstraining mitzumachen. Und dann gibt es natürlich auch von Verbandsseite dann die Angebote, wie neu diese Kids- und Jugendtour, wo man sich wirklich mit anderen gleichaltrigen matchen kann. Dann auch den ROG-Cup, wo es bundesländerübergreifend geht, bis hin zu den Landesmeisterschaften und ÖTV Meisterschaften.

Also einige Möglichkeiten.

So ist es.

Immer wieder zu Diskussion stehen auch die Tennishallen, die ja das Spielen im Winter ermöglichen. Jetzt wird immer wieder bemängelt, dass es in Kärnten zu wenig Hallen gibt. Wie sieht das die KTV Präsidentin?

Es gibt immer zu wenig Hallen, keine Frage. Es gibt aber sehr wohl einige gute. Ja, es gibt natürlich einigen Sanierungsbedarf. Es gibt private Initiativen wie zuletzt die KLC Halle, die eine tolle Traglufthalle aufgebaut haben und natürlich von Verbandsseite versuchen wir ein neues Leistungszentrum aufzubauen, mit einer neuen Halle mit mehreren Plätzen. Und das muss die Zukunftsperspektive sein.

Sehr schön. Vielleicht zum Abschluss, wenn Sie erlauben, noch eine private Frage: Was macht denn die Frau Doktor Romauch, wenn sie gerade nicht am Tennisplatz steht?

Sie treibt dennoch Sport, entweder am Berg oder im Tal, ja, derzeit gerade mit Skifahren und mit Snowboard. Im Tal natürlich mit Laufen, Schwimmen, alles, was man hier in Kärnten wunderbar betreiben kann. Ich lese sehr gerne und hole mir sehr viele Ideen. Und ich musiziere gerne, ich spiele Geige.

Ah, sehr schön! Vielen Dank für das interessante Gespräch. Ihnen, liebe Zuseher, sage ich Danke fürs Zuschauen und würde mich freuen, wenn Sie auch beim nächsten Mal wieder mit dabei sind!

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