Kärntner Osterbräuche
Die Osterwoche ist durch viele Traditionen und Bräuche gekennzeichnet.
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Ostern in Kärnten. Das ist mehr als nur bunte Eier und Schokohasen. Es sind gelebte Traditionen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Wenn die Kirchenglocken von Gründonnerstag bis Karsamstag schweigen, ziehen in vielen Orten die Kinder mit Ratschen durch die Straßen. Mit ihren hölzernen Schrapinstrumenten erinnern sie an Gebetszeiten und den Beginn der Ostertage. Unverzichtbar am Ostertisch der Kärntner Reindling, ein Süßer, gern Teigkuchen mit Zimt, Zucker und Rosinen, oft gemeinsam mit Osterschinken, Kren und gefärbten Eiern serviert.
Der scharfe Kren darf dabei nicht fehlen. Er steht für Kraft und Gesundheit. Ein beliebter Brauch ist auch das Eierpacken. Zwei Personen schlagen ihre hart gekochten Ostereier aneinander. Wessen Ei heil bleibt, der gewinnt. Am Karsamstag lodern überall im Land die Osterfeuer. Sie vertreiben symbolisch den Winter und heißen das Licht und Leben des Frühlings willkommen. Eine besondere Tradition gibt es in Güssing bei Sankt Veit an der Glan.
Die Osterfackeln, meterhohe, kunstvoll gebundene Holzfackeln, werden entzündet und tauchen die Nacht in flackerndes Licht. Ein beeindruckendes Zeichen des Osterfestes. Das Land Kärnten und der Landespressedienst wünschen frohe und gesegnete Ostern.