Neues Katastrophenschutzzentrum
In Radenthein entsteht ein neues Katastrophenschutzlager. Hier werden wichtige Gerätschaften für Einsatzorganisationen gelagert, die im Krisenfall schnell vor Ort zur Verfügung stehen. Das Land Kärnten investiert 1 Million Euro in die Errichtung. In die Anschaffung von Gerätschaften fließen weitere 1,6 Millionen Euro.
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In Radenthein entsteht ein neues Katastrophenschutzlager. Das Land Kärnten stellt für die Errichtung 1 Million Euro zur Verfügung. In die Anschaffung von Gerätschaften fließen weitere 1,6 Millionen Euro. Beim Spatenstich erörterte Feuerwehrreferent Daniel Fellner, warum dezentrale Lager unerlässlich sind um im Ernstfall stets schnelle Hilfe vor Ort gewährleisten zu können.
LH Daniel Fellner, Feuerwehrreferent: „Etwas, das wir in den vergangenen Jahren immer wieder feststellen mussten, ist dass die Anzahl der Naturkatastrophen massiv im Steigen betroffen ist. Man sieht es auch an der Temperatur, weil die Temperatur bei uns in Kärnten in den letzten 20 Jahren massiv angestiegen ist - die Durchschnittstemperatur - und damit verbunden auch enorme Wassermassen, die teilweise über Starkregenereignissen bei uns niedergehen. Da müssen wir vorbereitet sein und das sind wir mit unseren Feuerwehren in Kärnten immer sehr gut. Aber wir brauchen auch Katastrophenlager, wo die dementsprechenden Gerätschaften, wo wir viel Geld investieren, auch gelagert werden können. Und eines davon entsteht in Radenthein und heute hatten wir den Spatenstich. Deshalb freue ich mich sehr.“
Warum gerade der Standort Radenthein gewählt wurde und welche Gerätschaften in dem Katastrophenschutzzentrum eingelagert werden, erklärt euch Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin:
Rudolf Robin, Landesfeuerwehrkommandant: „Wir brauchen auch in Spittal für die größeren Einsätze, wenn auch die FKAT-Bereitschaft, die Katastrophenhilfezüge zum Einsatz kommen. Das wir auch mit größerem Gerät - Wechselladerfahrzeuge, dann Radlader, große Pumpen, Notstromaggregate mobiler Hochwasserschutz wird hier eingelagert, hier in Radenthein, dass wir uns auch mit diesen größeren Gerätschaften unsere FKAT-Bereitschaften dann unterstützen können. Der Standort Radenthein, kurzer Weg hinunter ins Gegendtal, ist auch gut erreichbar, ins Drautal und natürlich auch in den Spittaler Bereich hinein. Das heißt strategisch liegt dieser Punkt, gar nicht schlecht für den Oberkärntner Bereich.“