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Betreutes Konto

Mit dem „Betreuten Konto“ stärkt Kärnten die Delogierungsprävention und schafft ein zusätzliches Unterstützungsangebot für Menschen, die Schwierigkeiten damit haben, Miete und andere existenzsichernde Zahlungen verlässlich zu leisten. Umgesetzt wird das Angebot durch die Bevorrechtete Schuldnerberatung Kärnten in Kooperation mit der Arge Sozial, der Caritas, der Volkshilfe und dem Land Kärnten.

Transkript:

Das Land Kärnten bringt in Zusammenarbeit mit der Schuldnerberatung Kärnten das „Betreute Konto“ auf den Weg.

Gaby Schaunig, LHStv.in: „Wir haben als Land eine Reihe von Partnerorganisationen, die ganz wertvolle Leistungen anbieten, um Menschen in Ausnahmesituationen zu unterstützen. Jetzt bekommen wir einen neuen Puzzlestein, das betreute Konto, eine Ergänzung zu den vorhandenen Beratungsleistungen, die sicherstellen soll, dass Fixzahlungen wie die Miete,
Energiekosten, Heizkosten, Betriebskosten vorweg vom Konto gezahlt werden und
sichergestellt ist, dass genau diese elementaren Bereiche auch gesichert abgedeckt sind.“

Andreas Pregl, GF Bevorrechtete Schuldnerberatung Kärnten: „Wir haben ein neues Produkt übernommen von den Kollegen in Wien. Das Produkt betreutes Konto, seit vielen, vielen Jahren etabliert. Wir in Kärnten sind proaktiv dabei, weil wir davon überzeugt sind, dass dieses Produkt Menschen hilft, die gerade Probleme haben zu erkennen, mit gewissen Zahlungsprioritäten. Wir begleiten diese in Form einer Seilschaft, ich habe das heute schon mitgeteilt in einer Pressekonferenz, gemeinsam mit den Sozialpartnern bzw. im konkreten Fall mit Arge Sozial, mit der Caritas, mit der Volkshilfe und mit dem Land Kärnten.“

Gaby Schaunig, LHStv.in: „Und ich kann nur appellieren, wenn man sich in einer Ausnahmesituation befindet und das kann Jeden und Jede treffen, dann sollte man sich an diese Organisationen wenden, die sowohl das fachliche Know-how, aber auch das Einfühlungsvermögen haben, sich solche Ausnahmesituationen anzunehmen.“